Seminarübersicht für Fachanwalt Steuerrecht

Seminarübersicht für Fachanwalt Steuerrecht

Berücksichtigung übernommener Gewerbesteuer als Veräußerungskosten

14-06-2019

In dem Urteil vom 07.03.2019 äußert sich der Bundesfinanzhof zur Frage, nwieweit die vertragliche Vereinbarung zur Übernahme von Gewerbesteuer beim Übernehmenden als Betriebsausgaben und Veräußerungskosten abzugsfähig sind.

 

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Steuerermäßigung nach § 35a EStG wegen Unterbringung eines Elternteils in einem Pflegeheim

05-06-2019

Der BFH hat in einer aktuellen Entscheidung klargestellt, dass die Steuermäßigung nach § 35a EStG nur für die eigene Unterbringung in einem Heim oder für die eigene Pflege in Anspruch genommen werden kann.

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Margenbesteuerung bei Vermietung von Ferienwohnungen mit Regelsteuersatz -  BFH Urteil vom 27.03.2019 (veröffentlicht am 08.05.2019) 

05-06-2019

Reisebüros können für Dienstleistungen an Kunden – wie die Vermittlung und Betreuung in Ferienwohnungen - nach § 25 UStG und dem Unionsrecht die Margenbesteuerung anwenden.

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Nachträgliche Anschaffungskosten bei § 17 EStG – Neuregelung durch BMF-Schreiben vom 05.04.2019

03-06-2019

Überraschend schnell hat das BMF auf die neue Rechtsprechung des BFH zu den eigenkapitalersetzenden Finanzierungshilfen reagiert.

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Neues BMF Schreiben zur steuerlichen Beurteilung bei Überlassung eines Arbeitszimmers vom Arbeitnehmer an den Arbeitgeber

23-05-2019

Im vergangenen Jahr hat der BFH seine Rechtsauffassung bezüglich der Vermietung eines Arbeitszimmers oder Homeoffice vom Arbeitnehmer an den Arbeitgeber (BFH Urteil v. 17.04.2018, IX R 9/17) geändert. 

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Keine Umsatzsteuerbefreiung für Fahrschulunterricht

15-05-2019

In den letzten Jahren wurde immer wieder darüber diskutiert, ob der Begriff des „Schul- und Hochschulunterrichts“ auch den Fahrunterricht erfasst mit der Folge, 

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Ertragsteuerlichen Auswirkungen bei einer Haftungsinanspruchnahme im Organkreis

30-04-2019

Der BFH hat sich in einer aktuell veröffentlichten Entscheidung (Az. I R 78/16) erstmals mit der Frage befasst,

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Finanzgerichtsurteil zur Anerkennung eines elektronischen Fahrtenbuches 

29-04-2019

Das niedersächsische Finanzgericht hat sich mit der Anerkennung von betrieblichen Fahrten, die durch ein elektronisch geführtes Fahrtenbuch nachgewiesen werden sollen, beschäftigt und im Urteil vom 23.01.2019 entschieden (Az 3 K 107/18),

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Steuerberaterhaftung

05-04-2019

Der BGH musste sich einmal mehr mit der Frage der Steuerberaterhaftung im Zusammenhang mit der Empfehlung von Geld- oder Investmentanlagen beschäftigen.

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Wechsel der Steuerschuldnerschaft nach § 13 b UStG bei Bauleistungen

02-04-2019

Ein langes Kapitel geht nun wohl auf die Zielgerade. Mit Urteil vom 27.09.2018 – V R 49/17 – hat der BFH entschieden, dass ein Bauträger einen Antrag auf Erstattung der zu Unrecht einbehaltenen Umsatzsteuer nach § 13b UStG stellen kann, ohne dass es darauf ankommt, dass er einen gegen ihn gerichteten Nachforderungsanspruch des leistenden Unternehmers erfüllt oder die Möglichkeit für eine Aufrechnung durch das Finanzamt besteht.

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Politische Betätigung kann Gemeinnützigkeit in Frage stellen

25-03-2019

Der BFH hat mit seinem Urteil vom 10.01.2019 (V R 60/17) großes Aufsehen erregt. Danach ist einem Verein die Gemeinnützigkeit zu versagen, wenn dieser politischen Zwecke und Betätigungen verfolgt.

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Firmenwagennutzung bei „Minijob“ im Betrieb des Ehegatten

11-03-2019

Die Fahrzeuge wurden durch das Finanzamt dem Privatvermögen zugeordnet und die damit im Zusammenhang stehenden Aufwendungen nicht zum Betriebsausgabenabzug zugelassen. 

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BFH ändert seine Rechtsprechung: eine Bruchteilsgemeinschaft kann nicht Unternehmer sein

20-02-2019

Der BFH ändert seine bisherige Rechtsprechung zu Bruchteilgemeinschaften als Unternehmer auf und entscheidet, dass diese keine Unternehmer sein können.

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Die wichtigsten steuerlichen Änderungen im Jahr 2019

25-01-2019

Im vergangenen Jahr wurde bereits über die geplanten Änderungen berichtet, die das Jahressteuergesetz 2018 mit sich bringen wird. Der Jahreswechsel ist noch einmal ein guter Anlass, das Jahressteuergesetz und die Änderungen zusammenzufassen, auf die im Jahr 2019 konkret zu achten sein werden.

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Urteilsbesprechung: Tarifbegünstigte Veräußerung einer freiberuflichen Einzelpraxis

16-01-2019

Der BFH sieht als Voraussetzung für die Veräußerung vor, dass die wesentlichen vermögensmäßigen Grundlagen definitiv auf die erwerbende Gesellschaft übertragen werden.

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Grunderwerbsteuerliche Behandlung des Formwechsels von einem Einzelunternehmen in eine ein-Mann-GmbH

18-12-2018

Der BFH entschied mit Beschluss vom 22.11.2018 – II B 8/18:1. Den Formwechsel eines Einzelunternehmens in eine Ein-Mann-GmbH sieht § 191 Abs. 1 UmwG nicht vor. Durch die Beurkundung eines solchen Formwechsels eines grundbesitzenden Einzelunternehmens kann die Entstehung von Grunderwerbsteuer nicht vermieden werden. Auf nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG steuerbare Erwerbsvorgänge findet die Steuervergünstigung des § 6a Satz 1 GrEStG keine Anwendung.

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Korrektur des Bauträgers bei einer unzutreffend angenommenen Steuerschuldnerschaft nach §13b UStG

13-12-2018

Ein Bauträger darf sich rechtsirrtümlich abgeführte Umsatzsteuer aus Bauleistungen erstatten lassen. Im Urteil vom 27.09.2018 (Az. V R19/17), welches am 14.11.2018 veröffetnlicht wurde, äußert sich der nunmehr zu der Problematik. 

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Abzug von Refinanzierungszinsen für Gesellschafterdarlehen nach einem Forderungsverzicht gegen Besserungsschein

14-11-2018

Ein Verzicht des Gesellschafters auf ein Gesellschafterdarlehen gegen Besserungsschein kann für Schuldzinsen, die auf ein Refinanzierungsdarlehen gezahlt werden, bis zum Eintritt des Besserungsfalls zu einem Wechsel des Veranlassungszusammenhangs der Aufwendungen hin zu den Beteiligungserträgen gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG führen. Ein Wechsel des Veranlassungszusammenhangs tritt insbesondere ein, wenn der Gesellschafter durch den Verzicht auf Zins- und Tilgungsansprüche aus dem Gesellschafterdarlehen die Eigenkapitalbildung und Ertragskraft der Gesellschaft stärken will.

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Vereinnahmung von Forderungen bei Insolvenz in Eigenverwaltung

14-11-2018

Der BFH hat mit seinem Urteil vom 27.09.2018 (Az. V R 45/16) entschieden, dass bei Eigenverwaltung im Insolvenzverfahren auch eine Abgrenzung der Vermögensbereiche in Masseverbindlichkeit und Insolvenzforderung zu erfolgen hat und eine doppelte Berichtigung der Besteuerungsgrundlagen nach §17 UStG unionsrechtlich nicht zweifelhaft erscheint.

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Knackpunkt Liebhaberei - Einstufung der Tätigkeit bei Verlusterzielung

17-10-2018

Immer wieder wird seitens der Finanzämter bei Neugründung von Betrieben mit anfänglichen Verlusten das Thema der tatsächlichen Gewinnerzielungsabsicht bei Veranlagung der eingereichten Jahressteuererklärung aufgegriffen. Doch unter welchen Umständen kann von der sogenannten Liebhaberei ausgegangen werden und welche Argumente und Konsequenzen folgen?

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„44 € - Freigrenze“: Der BFH trifft Entscheidungen zur Frage der Abgrenzung zwischen Bar- und Sachlohn 

17-10-2018

Der VI Senat hat sich in 2 Urteilen mit der Frage auseinandergesetzt, wann Zahlungen des Arbeitgebers für zusätzlichen (Kranken-) Versicherungsschutz beim Arbeitnehmer Sachlohn darstellen und wann nicht. Die Antwort darauf ist deshalb relevant, weil ein Sachbezug im Sinne des § 8 Abs. 2 S. 11 EStG bis zu einer Freigrenze von 44 € im Monat steuerfrei bleibt – Barlohn hingegen nicht. Die differenzierende Betrachtung des BFH verdeutlicht die für die Arbeitgeber bestehende Gestaltungsfreiheit.

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Nicht abziehbare Schuldzinsen - Berücksichtigung von Verlusten

14-09-2018

Der BFH hat im Urteil vom 14.03.2018 (Az. X R 17/16) im Zusammenhang mit der Begrenzung des Betriebsausgabenabzuges für Schuldzinsen gem. § 4 Abs. 4a EStG entschieden, dass Verluste für sich genommen nicht zu Überentnahmen im Sinne der Vorschrift führen können. Er nimmt daher eine differenzierte Berechnung vor als sie im BMF-Schreiben vom 17.11.2005 bisher dargestellt ist.

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Voraussetzungen für den Abzug von Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastungen

14-09-2018

Der BFH hat mit Urteil vom 25.04.2018 (Az. VI 35/16) über die Abzugsfähigkeit von Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung entschieden, die im einen Kalenderjahr für zukünftige Bedürfnisse des Folgejahres geleistet worden sind. 

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BFH erleichtert den Vorsteuerabzug aus Rechnungen für Unternehmen

24-08-2018

BFH erleichtert für Unternehmen den Vorsteuerabzug aus Rechnungen und entscheidet eine Änderung der Rechtssprechung zu den Rechnungsanforderungen. Für den Vorsteuerabzug muss eine Rechnung eine Anschrift des leistenden Unternehmers enthalten, unter der er postalisch erreichbar ist. Wie der BFH nun entschieden hat, ist es nicht mehr erforderlich, dass die Rechnung weitergehend den Ort angbit, an der der leistende Unternehmer seine Tätigkeit ausübt. 

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Kein Wechsel von der degressiven AfA zur AfA nach tatsächlicher Nutzungsdauer

03-08-2018

Seit dem BFH-Urteil vom 29.05.2018, IX R 33/16 ist ein Wechsel von der in Anspruch genommenen degressiven AfA gemäß § 7 Abs. 5 EStG zur AfA nach der tatsächlichen Nutzungsdauer gem. § 7 Abs. 4 S. 2 EStG ist nicht möglich. 

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Pauschalierung der Einkommensteuer nach § 37b EStG: Neues BMF Schreiben vom 28.06.2018

03-08-2018

Mit Schreiben vom 28.06.2018 hat das BMF die nunmehr alte Fassung vom 19.05.2015 aufgrund neuer Rechtsprechungen durch den BFH überarbeitet und klargestellt, dass die Pauschalierung der Einkommensteuer nach §37b Abs.1 EStG nur für Zuwendungen gilt, die beim Zuwendungsempfänger zu (einkommen-)steuerpflichtigen Einkünften führt. Aufgrund dessen wurden die Rz. 9c, 9e und 38 des BMF-Schreibens geändert.

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Einkünfte eines national und international tätigen Fußballschiedsrichters

13-07-2018

Mit dem Urteil des BFH vom 20.12.2017, I R 98/15 macht der BFH deutlich, dass die Schiedsrichtertätigkeit steuerrechtlich einen Gewerbebetrieb begründet, weil eine selbständige nachhaltige Betätigung vorliegt, die in Gewinnerzielungsabsicht und unter Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr unternommen wird. Damit hob der BFH im Rahmen der Revision das Urteil des Finanzgerichts jedoch zum Nachteil des Klägers auf. Lesen Sie mehr zum Sachverhalt und den Entscheidungsgründen.

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Schenkungsteuer bei Zahlung eines überhöhten Entgelts durch eine GmbH an eine dem Gesellschafter nahestehende Person

10-07-2018

Mit drei Urteilen zur steuerlichen Einordnung von erhöhtem Entgelt, das eine GmbH einer nahestehenden Person des Gesellschafters zahlt, hat der Bundesfinanzhof festgestellt, dass diese Zahlungen keine Schenkungen der GmbH sind, sondern der Gesellschafter selbst Schenker im Sinne von § 7 Abs. 1 Nr. 1 Erbschaftsteuergesetz (ErbStG) ist. Dies ist dann der Fall, wenn der Gesellschafter an der Vereinbarung zwischen der GmbH und der nahestehenden Person selbst mitgewirkt hat. 

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Notwendige Beweiserhebung hinsichtlich der Dokumentationsunterlagen zu einem PC Kassensystem

06-07-2018

Behauptet ein Steuerpflichtiger, dass das von ihm genutzte PC-Kassensystem die gemäß § 147 Abs. 1 Nr. 1 AO aufzubewahrenden Organisationsunterlagen zur Kassenprogrammierung vollständig speichert und beantragt er, über diese Behauptung u.a. durch Vorlage der entsprechenden Datenbank, durch Einholung eines Sachverständigengutachtens sowie durch die Zeugenaussage eines Vertreters des Kassenherstellers Beweis zu erheben, handelt es sich nicht um einen unzulässigen Ausforschungsbeweis, sondern um einen erheblichen Beweisantrag. Die gemäß § 147 Abs. 1 Nr. 1 AO aufzubewahrenden Organisationsunterlagen zur Kassenprogrammierung können gemäß § 147 Abs. 2 AO auch auf Datenträgern aufbewahrt werden.

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Pflichten nach dem Geldwäschegesetz für Steuerberater

22-06-2018

Am 26.06.2018 trat das neue neue Geldwäschegesetz (GwG) in Kraft. Verpflichtete nach dem GWG sind gem. § 2 Abs. 1 Nr. 12 GWG auch Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Steuerberater und Steuerbevollmächtigte, die von den erweiterten Anforderungen betroffen sind. Im Wesentlichen geht es darum, Geldwäschepotential in der eigenen Kanzlei aufzuspüren und das konkrete Risiko zu bewerten. 

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„Kennen Sie Ihren Kunden?“ – Pflichten nach dem Geldwäschegesetz für Güterhändler

11-06-2018

Geldwäsche definiert einen Straftatbestand. Das neue Geldwäschegesetz (GwG) trat am 23.06.2017 in Kraft und soll verhindern, dass Unternehen für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung missbraucht werden. Der Anwendungsbereich wurde erweitet: Der Kreis der geldwäscherechtlich Verpflichteten ist weitläufiger gefasst. Außerdem wird von den Verpflichteten ein angemessenes Risikomanagement verlangt, der Busgeldrahmen erhöht und ein elektronisches Transparenzregister verlangt. Daraus ergeben sich Pflichten für den Steuerberater. 

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Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens – zum 01.01.2017 und 01.01.2018 sind umfangreiche Änderungen der AO in Kraft getreten

23-05-2018

Das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens wurde zwar schon am 18.07.2016 verabschiedet, da die Änderungen aber erst zum 01.01.2017 bzw. 01.01.2018 in Kraft getreten sind, erlangen sie oft erst in aktuellen Besteuerungsverfahren Bedeutung. Grund genug, sich die wesentlichen Änderungen noch einmal in Erinnerung zu rufen. Schließlich handelt es sich um die größte Reform der AO seit ihrem Inkrafttreten 1977 und soll die Grundlage bilden für einen verstärkten Einsatz moderner Informationstechnologie im Besteuerungsverfahren.

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Entschädigung und Schadensersatz – Einheitsbetrachtung- indizielle Beurteilung 

22-05-2018

Mit dem BFH-Urteil vom 09. Januar 2018, Az. IX R 34/16, veröffentlicht am 25. April 2018, entschied das Gericht, dass jeder Steuertatbestand für jede Abfindungszahlung getrennt voneinander zu überprüfen ist und wiedersprach somit dem Urteil des Finanzgerichts.

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Anwendbarkeit der Steuerpauschalierung bei betrieblich veranlassten Zuwendungen

08-05-2018

Im BFH-Urteil vom 21.02.2018 (Az. VI R 25/16) beschäftigte sich dieser mit der Anwendbarkeit der Steuerpauschalierung für betrieblich veranlasste Zuwendungen (§ 37b EStG). In diesem Verfahren wurde über die Frage entscheiden, ob die Steuerpauschalierung des § 37b EStG nur für Zuwendungen anzuwenden ist, die beim Leistungsempfänger auch zu steuerpflichtigen Einkünften führen. Ausschlaggebend für den Erfolg der Revision war allerdings noch ein anderer Punkt – das Zusätzlichkeitserfordernis. 

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Die zumutbare Belastung und ihre stufenweise Ermittlung

04-05-2018

BFH-Urteil vom 19.1.2017 zur stufenweisen Ermittlung von zumutbaren Belastungen: Fast jeder hat immer wiederkehrende, tägliche Ausgaben - sei es die Miete für die Wohnung, Versicherungen oder den Einkauf für den Lebensbedarf. Doch gibt es auch Kosten, die nicht gewöhnlich sind, sondern aufgrund von außerordentlichen Gründen wie beispielsweise Krankheit oder Trennung (Unterhaltszahlungen) entstehen. Der Gesetzgeber begünstigt mit der Steuerermäßigung nach §33 EStG diejenigen, denen solch außergewöhnliche Belastungen entstanden sind.

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Vorsteuerabzug bei Auflösung eines Pachtvertrages gegen Entgelt mit folgender steuerfreier Grundstücksveräußerung

27-04-2018

BFH-Urteil vom 13.12.2017, XI R 3/16: Der BFH hat sich in diesem Urteil mit der Frage beschäftigt, ob der Vorsteuerabzug aus Leistungen, die von einem Unternehmer mit der Absicht bezogen werden, die laufende unternehmerische Tätigkeit zu beenden und gleichzeitig die Gegenstände des Unternehmensvermögens (hier Grundstück) bestmöglich zu verwerten, direkt den Umsätzen aus der Verwertung des Unternehmensvermögens zuzuordnen sind oder gegebenenfalls doch eine Vorsteueraufteilung vorzunehmen ist. 

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Zur Umsatzsteuerpflicht von Spielgewinnen eines Berufspokerspielers

27-04-2018

BFH-Urteil vom 30.8.2017, XI R 37/14: In dem am 25.10.2017 in der Pressemitteilung Nr. 66/17 veröffentlichten Urteil wird die umsatzsteuerliche Einordnung und Abgrenzung von Spielgewinnen bzw. Preisgeldern eingeordnet. Entgegen der Annahme des Finanzgerichts liegt in dem Sachverhalt keine unternehmerische Tätigkeit vor. Danach hat der Kläger keine steuerbaren Umsätze als Unternehmer ausgeführt, da zwischen seiner Teilnahme an den Pokerturnieren, Cash-Games und Internet-Pokerveranstaltungen und den erhaltenen Zahlungen (Preisgeldern und Spielgewinnen) kein unmittelbarer Zusammenhang bestand.

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Nach Erbfall aufgetretener Gebäudeschaden - kein Abzug der Reparaturaufwendungen als Nachlassverbindlichkeit

27-04-2018

BFH-Urteil vom 26.7.2017, II R 33/15: In dem am 8.11.2017 veröffentlichen Urteil beschäftigte sich der BFH mit der Abzugsfähigkeit von Mängelbeseitgungskosten als Nachlassverbindlichkeiten und der Frage, unter welchen Voraussetzungen eine solche gegeben ist. Erfahren Sie, warum der BFH mit seiner Entscheidung der Ansicht des Finanzgerichts folgt und insoweit seiner Rechtsprechung treu bleibt, was die Behebung von Schäden an Nachlassgegenständen betrifft.

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Werbungskostenabzug bei Arbeitszimmer in hälftigem Miteigentum beider Ehegatten

27-04-2018

Nutzt ein Miteigentümer allein eine Wohnung zu beruflichen Zwecken, kann er AfA und Schuldzinsen nur entsprechend seinem Miteigentumsanteil als Werbungskosten geltend machen, wenn die Darlehen zum Erwerb der Wohnung gemeinsam aufgenommen wurden und Zins und Tilgung von einem gemeinsamen Konto beglichen werden.

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Keine unterschiedlichen Steuersätze bei einheitlicher Leistung

20-04-2018

In dem am 18.01.2018 besprochenen hat der EuGH entschieden, dass eine einheitliche Leistung nur einem einheitlichen Steuersatz unterliegen kann.

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Grenzen der privaten Vermögensverwaltung - Entscheidungsbesprechung zum BFH-Urteil vom 27.6.2017, IX R 3/17

18-04-2018

BFH-Veröffentlichung vom 15.11.2017, BFH-Urteil vom 30.08.2017 zur Einordnung des Handels mit Vorratsgesellschaften in die private Vermögensverwaltung: Die wiederholte Gründung und Veräußerung von sog. Vorratsgesellschaften - hier: Gründung und Veräußerung von insgesamt 40 GmbHs- überschreitet die Grenzen der privaten Vermögensverwaltung. In seiner Entscheidung setzt sich der BFH mit der Grenze der privaten Vermögensverwaltung zum Gewerbebetrieb auseinander und zeigt Abgrenzungsmerkmale im Zusammenhang mit dem Gesamtbild der Verhältnisse und der Verkehrsanschauung auf.

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Mit Spannung erwartet: Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 10.04.2018 zur Einheitsbewertung als Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer

12-04-2018

Das Bundesverfassungsgericht hat mit Datum vom 10.04.2018 das mit Spannung erwartete Urteil zur Verfassungsmäßigkeit der Ermittlung der Grundsteuer verkündet – und die Richter entschieden: Die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Grundsteuer ist verfassungswidrig.

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