Seminarübersicht für Fachanwalt Steuerrecht

Seminarübersicht für Fachanwalt Steuerrecht

Korrektur des Bauträgers bei einer unzutreffend angenommenen Steuerschuldnerschaft nach §13b UStG

13-12-2018

Ein Bauträger darf sich rechtsirrtümlich abgeführte Umsatzsteuer aus Bauleistungen erstatten lassen. Im Urteil vom 27.09.2018 (Az. V R19/17), welches am 14.11.2018 veröffetnlicht wurde, äußert sich der nunmehr zu der Problematik. 

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Abzug von Refinanzierungszinsen für Gesellschafterdarlehen nach einem Forderungsverzicht gegen Besserungsschein

14-11-2018

Ein Verzicht des Gesellschafters auf ein Gesellschafterdarlehen gegen Besserungsschein kann für Schuldzinsen, die auf ein Refinanzierungsdarlehen gezahlt werden, bis zum Eintritt des Besserungsfalls zu einem Wechsel des Veranlassungszusammenhangs der Aufwendungen hin zu den Beteiligungserträgen gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG führen. Ein Wechsel des Veranlassungszusammenhangs tritt insbesondere ein, wenn der Gesellschafter durch den Verzicht auf Zins- und Tilgungsansprüche aus dem Gesellschafterdarlehen die Eigenkapitalbildung und Ertragskraft der Gesellschaft stärken will.

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Vereinnahmung von Forderungen bei Insolvenz in Eigenverwaltung

14-11-2018

Der BFH hat mit seinem Urteil vom 27.09.2018 (Az. V R 45/16) entschieden, dass bei Eigenverwaltung im Insolvenzverfahren auch eine Abgrenzung der Vermögensbereiche in Masseverbindlichkeit und Insolvenzforderung zu erfolgen hat und eine doppelte Berichtigung der Besteuerungsgrundlagen nach §17 UStG unionsrechtlich nicht zweifelhaft erscheint.

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Keine sog. tatsächliche Verständigung mit dem Finanzamt über Hinterziehungszinsen möglich

23-10-2018

Das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass wegen einer Steuerhinterziehung festzusetzende Hinterziehungszinsen nicht Gegenstand einer sog. "tatsächliche Verständigung" zwischen Steuerpflichtigem und Finanzamt sein können.

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Keine Spekulationsteuer auf häusliches Arbeitszimmer bei Verkauf des selbstgenutzten Eigenheims

23-10-2018

Ein häußliches Arbeitszimmer, im selbstgenutzten Wohneigentum, führt nicht zu einer anteiligen Besteuerung des Veräußerungsgewinn. Dies verändere sich auch nicht, wenn bereits Werbungskosten dafür abgesetzt wurden, entschied das FG Köln.

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EuGH-Vorlage: Sind Gebrauchtwagenhändler Kleinunternehmer?

23-10-2018

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) soll auf Vorlage des Bundesfinanzhofs (BFH) klären, ob für die Kleinunternehmerregelung in Fällen der sog. Differenzbesteuerung auf die Handelsspanne abzustellen ist. Der Vorlagebeschluss des BFH ist für die Umsatzbesteuerung im Handel mit gebrauchten Gegenständen von großer Bedeutung.

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Knackpunkt Liebhaberei - Einstufung der Tätigkeit bei Verlusterzielung

17-10-2018

Immer wieder wird seitens der Finanzämter bei Neugründung von Betrieben mit anfänglichen Verlusten das Thema der tatsächlichen Gewinnerzielungsabsicht bei Veranlagung der eingereichten Jahressteuererklärung aufgegriffen. Doch unter welchen Umständen kann von der sogenannten Liebhaberei ausgegangen werden und welche Argumente und Konsequenzen folgen?

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„44 € - Freigrenze“: Der BFH trifft Entscheidungen zur Frage der Abgrenzung zwischen Bar- und Sachlohn 

17-10-2018

Der VI Senat hat sich in 2 Urteilen mit der Frage auseinandergesetzt, wann Zahlungen des Arbeitgebers für zusätzlichen (Kranken-) Versicherungsschutz beim Arbeitnehmer Sachlohn darstellen und wann nicht. Die Antwort darauf ist deshalb relevant, weil ein Sachbezug im Sinne des § 8 Abs. 2 S. 11 EStG bis zu einer Freigrenze von 44 € im Monat steuerfrei bleibt – Barlohn hingegen nicht. Die differenzierende Betrachtung des BFH verdeutlicht die für die Arbeitgeber bestehende Gestaltungsfreiheit.

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Keine begünstigte Handwerkerleistung bei Baukostenzuschuss für öffentliche Mischwasserleitung

25-09-2018

Steuerpflichtige sind nicht berechtigt, bei der Neuverlegung einer öffentlichen Mischwasserleitung als Teil des öffentlichen Sammelnetzes die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen in Anspruch zu nehmen. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 21. Februar 2018 entschieden.

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Vorfälligkeitsentschädigung kann Erbschaftsteuer mindern

17-09-2018

Das FG Münster hat entschieden: Vorfälligkeitsentschädigungen, die von der Nachlasspflegerin für die Ablösung von Darlehen angefallen sind, sind als Nachlassverbindlichkeiten von der erbschaftsteuerlichen Bemessungsgrundlage abzugsfähig (Az. II R 17/18).

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Kindergeldanspruch eines Gewerbetreibenden bei fiktiver unbeschränkter Steuerpflicht

17-09-2018

Gewerbetreibende, die ohne Wohnsitz und ohne gewöhnlichen Aufenthalt im Inland nur monatsweise tätig sind und antragsgemäß als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt werden, haben für die Monate Anspruch auf Kindergeld, in denen sie ihre inländische Tätigkeit ausüben. Dabei kommt es nicht auf den Zufluss von Einnahemn an, so stellt der BFH klar.

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Nicht abziehbare Schuldzinsen - Berücksichtigung von Verlusten

14-09-2018

Der BFH hat im Urteil vom 14.03.2018 (Az. X R 17/16) im Zusammenhang mit der Begrenzung des Betriebsausgabenabzuges für Schuldzinsen gem. § 4 Abs. 4a EStG entschieden, dass Verluste für sich genommen nicht zu Überentnahmen im Sinne der Vorschrift führen können. Er nimmt daher eine differenzierte Berechnung vor als sie im BMF-Schreiben vom 17.11.2005 bisher dargestellt ist.

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Voraussetzungen für den Abzug von Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastungen

14-09-2018

Der BFH hat mit Urteil vom 25.04.2018 (Az. VI 35/16) über die Abzugsfähigkeit von Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung entschieden, die im einen Kalenderjahr für zukünftige Bedürfnisse des Folgejahres geleistet worden sind. 

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Keine Erbschaftsteuerbefreiung für ein an ein Familienheimgrundstück angrenzendes Gartengrundstück

06-09-2018

Das Finanzgericht (FG) Düsseldorf hat in seinem Urteil vom 16.05.2018 entschieden, dass sich die Erbschaftsteuerbefreiung für ein sog. Familienheim nicht auf ein angrenzendes Gartengrundstück erstreckt.

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BFH erleichtert den Vorsteuerabzug aus Rechnungen für Unternehmen

24-08-2018

BFH erleichtert für Unternehmen den Vorsteuerabzug aus Rechnungen und entscheidet eine Änderung der Rechtssprechung zu den Rechnungsanforderungen. Für den Vorsteuerabzug muss eine Rechnung eine Anschrift des leistenden Unternehmers enthalten, unter der er postalisch erreichbar ist. Wie der BFH nun entschieden hat, ist es nicht mehr erforderlich, dass die Rechnung weitergehend den Ort angbit, an der der leistende Unternehmer seine Tätigkeit ausübt. 

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Kein Wechsel von der degressiven AfA zur AfA nach tatsächlicher Nutzungsdauer

03-08-2018

Seit dem BFH-Urteil vom 29.05.2018, IX R 33/16 ist ein Wechsel von der in Anspruch genommenen degressiven AfA gemäß § 7 Abs. 5 EStG zur AfA nach der tatsächlichen Nutzungsdauer gem. § 7 Abs. 4 S. 2 EStG ist nicht möglich. 

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Pauschalierung der Einkommensteuer nach § 37b EStG: Neues BMF Schreiben vom 28.06.2018

03-08-2018

Mit Schreiben vom 28.06.2018 hat das BMF die nunmehr alte Fassung vom 19.05.2015 aufgrund neuer Rechtsprechungen durch den BFH überarbeitet und klargestellt, dass die Pauschalierung der Einkommensteuer nach §37b Abs.1 EStG nur für Zuwendungen gilt, die beim Zuwendungsempfänger zu (einkommen-)steuerpflichtigen Einkünften führt. Aufgrund dessen wurden die Rz. 9c, 9e und 38 des BMF-Schreibens geändert.

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Einkünfte eines national und international tätigen Fußballschiedsrichters

13-07-2018

Mit dem Urteil des BFH vom 20.12.2017, I R 98/15 macht der BFH deutlich, dass die Schiedsrichtertätigkeit steuerrechtlich einen Gewerbebetrieb begründet, weil eine selbständige nachhaltige Betätigung vorliegt, die in Gewinnerzielungsabsicht und unter Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr unternommen wird. Damit hob der BFH im Rahmen der Revision das Urteil des Finanzgerichts jedoch zum Nachteil des Klägers auf. Lesen Sie mehr zum Sachverhalt und den Entscheidungsgründen.

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Schenkungsteuer bei Zahlung eines überhöhten Entgelts durch eine GmbH an eine dem Gesellschafter nahestehende Person

10-07-2018

Mit drei Urteilen zur steuerlichen Einordnung von erhöhtem Entgelt, das eine GmbH einer nahestehenden Person des Gesellschafters zahlt, hat der Bundesfinanzhof festgestellt, dass diese Zahlungen keine Schenkungen der GmbH sind, sondern der Gesellschafter selbst Schenker im Sinne von § 7 Abs. 1 Nr. 1 Erbschaftsteuergesetz (ErbStG) ist. Dies ist dann der Fall, wenn der Gesellschafter an der Vereinbarung zwischen der GmbH und der nahestehenden Person selbst mitgewirkt hat. 

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Notwendige Beweiserhebung hinsichtlich der Dokumentationsunterlagen zu einem PC Kassensystem

06-07-2018

Behauptet ein Steuerpflichtiger, dass das von ihm genutzte PC-Kassensystem die gemäß § 147 Abs. 1 Nr. 1 AO aufzubewahrenden Organisationsunterlagen zur Kassenprogrammierung vollständig speichert und beantragt er, über diese Behauptung u.a. durch Vorlage der entsprechenden Datenbank, durch Einholung eines Sachverständigengutachtens sowie durch die Zeugenaussage eines Vertreters des Kassenherstellers Beweis zu erheben, handelt es sich nicht um einen unzulässigen Ausforschungsbeweis, sondern um einen erheblichen Beweisantrag. Die gemäß § 147 Abs. 1 Nr. 1 AO aufzubewahrenden Organisationsunterlagen zur Kassenprogrammierung können gemäß § 147 Abs. 2 AO auch auf Datenträgern aufbewahrt werden.

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Pflichten nach dem Geldwäschegesetz für Steuerberater

22-06-2018

Am 26.06.2018 trat das neue neue Geldwäschegesetz (GwG) in Kraft. Verpflichtete nach dem GWG sind gem. § 2 Abs. 1 Nr. 12 GWG auch Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Steuerberater und Steuerbevollmächtigte, die von den erweiterten Anforderungen betroffen sind. Im Wesentlichen geht es darum, Geldwäschepotential in der eigenen Kanzlei aufzuspüren und das konkrete Risiko zu bewerten. 

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„Kennen Sie Ihren Kunden?“ – Pflichten nach dem Geldwäschegesetz für Güterhändler

11-06-2018

Geldwäsche definiert einen Straftatbestand. Das neue Geldwäschegesetz (GwG) trat am 23.06.2017 in Kraft und soll verhindern, dass Unternehen für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung missbraucht werden. Der Anwendungsbereich wurde erweitet: Der Kreis der geldwäscherechtlich Verpflichteten ist weitläufiger gefasst. Außerdem wird von den Verpflichteten ein angemessenes Risikomanagement verlangt, der Busgeldrahmen erhöht und ein elektronisches Transparenzregister verlangt. Daraus ergeben sich Pflichten für den Steuerberater. 

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Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens – zum 01.01.2017 und 01.01.2018 sind umfangreiche Änderungen der AO in Kraft getreten

23-05-2018

Das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens wurde zwar schon am 18.07.2016 verabschiedet, da die Änderungen aber erst zum 01.01.2017 bzw. 01.01.2018 in Kraft getreten sind, erlangen sie oft erst in aktuellen Besteuerungsverfahren Bedeutung. Grund genug, sich die wesentlichen Änderungen noch einmal in Erinnerung zu rufen. Schließlich handelt es sich um die größte Reform der AO seit ihrem Inkrafttreten 1977 und soll die Grundlage bilden für einen verstärkten Einsatz moderner Informationstechnologie im Besteuerungsverfahren.

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Entschädigung und Schadensersatz – Einheitsbetrachtung- indizielle Beurteilung 

22-05-2018

Mit dem BFH-Urteil vom 09. Januar 2018, Az. IX R 34/16, veröffentlicht am 25. April 2018, entschied das Gericht, dass jeder Steuertatbestand für jede Abfindungszahlung getrennt voneinander zu überprüfen ist und wiedersprach somit dem Urteil des Finanzgerichts.

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Anwendbarkeit der Steuerpauschalierung bei betrieblich veranlassten Zuwendungen

08-05-2018

Im BFH-Urteil vom 21.02.2018 (Az. VI R 25/16) beschäftigte sich dieser mit der Anwendbarkeit der Steuerpauschalierung für betrieblich veranlasste Zuwendungen (§ 37b EStG). In diesem Verfahren wurde über die Frage entscheiden, ob die Steuerpauschalierung des § 37b EStG nur für Zuwendungen anzuwenden ist, die beim Leistungsempfänger auch zu steuerpflichtigen Einkünften führen. Ausschlaggebend für den Erfolg der Revision war allerdings noch ein anderer Punkt – das Zusätzlichkeitserfordernis. 

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Beweisaufnahme über elektronische Programmierunterlagen bei PC-Kassensystem erforderlich

07-05-2018

Der Bundesfinanzhof hat die Richter am Finanzgericht Münster aufgefordert, bei der Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung bei einem PC-gestützten Kassensystem zu prüfen, ob die Daten innerhalb der Kasse tatsächlich gespeichert sind oder nicht.

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Die zumutbare Belastung und ihre stufenweise Ermittlung

04-05-2018

BFH-Urteil vom 19.1.2017 zur stufenweisen Ermittlung von zumutbaren Belastungen: Fast jeder hat immer wiederkehrende, tägliche Ausgaben - sei es die Miete für die Wohnung, Versicherungen oder den Einkauf für den Lebensbedarf. Doch gibt es auch Kosten, die nicht gewöhnlich sind, sondern aufgrund von außerordentlichen Gründen wie beispielsweise Krankheit oder Trennung (Unterhaltszahlungen) entstehen. Der Gesetzgeber begünstigt mit der Steuerermäßigung nach §33 EStG diejenigen, denen solch außergewöhnliche Belastungen entstanden sind.

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Vorsteuerabzug bei Auflösung eines Pachtvertrages gegen Entgelt mit folgender steuerfreier Grundstücksveräußerung

27-04-2018

BFH-Urteil vom 13.12.2017, XI R 3/16: Der BFH hat sich in diesem Urteil mit der Frage beschäftigt, ob der Vorsteuerabzug aus Leistungen, die von einem Unternehmer mit der Absicht bezogen werden, die laufende unternehmerische Tätigkeit zu beenden und gleichzeitig die Gegenstände des Unternehmensvermögens (hier Grundstück) bestmöglich zu verwerten, direkt den Umsätzen aus der Verwertung des Unternehmensvermögens zuzuordnen sind oder gegebenenfalls doch eine Vorsteueraufteilung vorzunehmen ist. 

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Zur Umsatzsteuerpflicht von Spielgewinnen eines Berufspokerspielers

27-04-2018

BFH-Urteil vom 30.8.2017, XI R 37/14: In dem am 25.10.2017 in der Pressemitteilung Nr. 66/17 veröffentlichten Urteil wird die umsatzsteuerliche Einordnung und Abgrenzung von Spielgewinnen bzw. Preisgeldern eingeordnet. Entgegen der Annahme des Finanzgerichts liegt in dem Sachverhalt keine unternehmerische Tätigkeit vor. Danach hat der Kläger keine steuerbaren Umsätze als Unternehmer ausgeführt, da zwischen seiner Teilnahme an den Pokerturnieren, Cash-Games und Internet-Pokerveranstaltungen und den erhaltenen Zahlungen (Preisgeldern und Spielgewinnen) kein unmittelbarer Zusammenhang bestand.

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Nach Erbfall aufgetretener Gebäudeschaden - kein Abzug der Reparaturaufwendungen als Nachlassverbindlichkeit

27-04-2018

BFH-Urteil vom 26.7.2017, II R 33/15: In dem am 8.11.2017 veröffentlichen Urteil beschäftigte sich der BFH mit der Abzugsfähigkeit von Mängelbeseitgungskosten als Nachlassverbindlichkeiten und der Frage, unter welchen Voraussetzungen eine solche gegeben ist. Erfahren Sie, warum der BFH mit seiner Entscheidung der Ansicht des Finanzgerichts folgt und insoweit seiner Rechtsprechung treu bleibt, was die Behebung von Schäden an Nachlassgegenständen betrifft.

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Werbungskostenabzug bei Arbeitszimmer in hälftigem Miteigentum beider Ehegatten

27-04-2018

Nutzt ein Miteigentümer allein eine Wohnung zu beruflichen Zwecken, kann er AfA und Schuldzinsen nur entsprechend seinem Miteigentumsanteil als Werbungskosten geltend machen, wenn die Darlehen zum Erwerb der Wohnung gemeinsam aufgenommen wurden und Zins und Tilgung von einem gemeinsamen Konto beglichen werden.

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Übernommene Pflichtbeiträge von Versicherungs-, Kammer- und Vereinsbeiträgen für angestellte Rechtsanwältin ist Arbeitslohn

25-04-2018

Bezahlt eine Kanzlei für angestellte Berufsträger bestimmte Beiträge etwa für die Berufshaftplicht oder den Kammerbeitrag, fällt hierfür Lohnsteuer an. Das entschied das Finanzgericht Münster

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Zur Änderung von Steuerbescheiden wegen neuer Tatsachen oder Beweismittel

25-04-2018

Mit einer aktuell veröffentlichten Entscheidung grenzt der Bundesfinanzhof (BFH) die Möglichkeit der steuererhöhenden Bescheidänderung durch das Finanzamt wegen neuer Tatsachen oder Beweismittel ein.

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Keine unterschiedlichen Steuersätze bei einheitlicher Leistung

20-04-2018

In dem am 18.01.2018 besprochenen hat der EuGH entschieden, dass eine einheitliche Leistung nur einem einheitlichen Steuersatz unterliegen kann.

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Stadtmitarbeiter dürfen zur Betriebsprüfung kommen

18-04-2018

Kommunen haben grundsätzlich das Recht auf Teilnahme an Außenprüfungen der Landesfinanzbehörden. Das stellte das Finanzgericht Düsseldorf jetzt klar. Die Entscheidung hat für die Betriebsprüfungspraxis große Bedeutung, da die Städte vermehrt dazu übergegangen sind, sogenannte Gewerbesteuerprüfer einzuschalten.

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Vergütung für nebenberuflich tätige Fahrer einer gemeinnützigen Einrichtung im Bereich der Altenhilfe kann steuerfrei sein

18-04-2018

Der Lohn, den nebenberuflich tätige Fahrer einer gemeinnützigen Einrichtung im Bereich der Altenhilfe für ihre Arbeit erhalten, kann steuerfrei sein. Das entschied jetzt das Finanzgericht Baden-Württemberg.

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Grenzen der privaten Vermögensverwaltung - Entscheidungsbesprechung zum BFH-Urteil vom 27.6.2017, IX R 3/17

18-04-2018

BFH-Veröffentlichung vom 15.11.2017, BFH-Urteil vom 30.08.2017 zur Einordnung des Handels mit Vorratsgesellschaften in die private Vermögensverwaltung: Die wiederholte Gründung und Veräußerung von sog. Vorratsgesellschaften - hier: Gründung und Veräußerung von insgesamt 40 GmbHs- überschreitet die Grenzen der privaten Vermögensverwaltung. In seiner Entscheidung setzt sich der BFH mit der Grenze der privaten Vermögensverwaltung zum Gewerbebetrieb auseinander und zeigt Abgrenzungsmerkmale im Zusammenhang mit dem Gesamtbild der Verhältnisse und der Verkehrsanschauung auf.

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Mit Spannung erwartet: Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 10.04.2018 zur Einheitsbewertung als Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer

12-04-2018

Das Bundesverfassungsgericht hat mit Datum vom 10.04.2018 das mit Spannung erwartete Urteil zur Verfassungsmäßigkeit der Ermittlung der Grundsteuer verkündet – und die Richter entschieden: Die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Grundsteuer ist verfassungswidrig.

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Zur Besteuerung von Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

10-04-2018

In seinem am 4.4.2018 veröffentlichen Urteil hat der Bundesfinanzhof (BFH) eine für die Praxis der Besteuerung von Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht bedeutsame Rechtsfrage beantwortet. Konkret geht es um die Betriebsstättenzurechnung und Abgeltungswirkung bei gewerblich geprägter KG im Nicht-DBA-Fall.

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Veräußerung von Mitunternehmeranteilen: Gewerbesteuerpflicht ist rechtens

10-04-2018

Die 2002 eingeführte Gewerbesteuerpflicht für Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an einer Mitunternehmerschaft ist nicht verfassungswidrig. Das hat das Bundesverfassungsgericht mit Urteil vom 10. April 2018 entschieden.

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Keine Klageerhebung mit einfacher E-Mail

04-04-2018

Eine Klage kann nicht wirksam mit einfacher E-Mail erhoben werden. Das gilt auch dann, wenn der E-Mail eine unterschriebene Klageschrift als Anhang beigefügt ist. Dies hat das Finanzgericht (FG) Köln entschieden.

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Geschäftsführer einer GmbH sind regelmäßig sozialversicherungspflichtig

20-03-2018

Geschäftsführer einer GmbH sind regelmäßig als Beschäftigte der GmbH anzusehen und unterliegen daher der Sozialversicherungspflicht. Ein Geschäftsführer, der zugleich Gesellschafter der GmbH ist, ist nur dann nicht abhängig beschäftigt, wenn er die Rechtsmacht besitzt, durch Einflussnahme auf die Gesellschafterversammlung die Geschicke der Gesellschaft zu bestimmen.

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Dienstwagen für Ehegatten mit Minijob

19-03-2018

Die Kosten für einen Dienstwagen sind auch dann als Betriebsausgaben abzugsfähig, wenn dieser dem Ehegatten im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses überlassen wird. Dies hat das Finanzgericht Köln für den Fall einer sog. "Barlohnumwandlung" entschieden.

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Bestandskräftige Prüfungsentscheidung ist trotz Verfahrensfehlers grundsätzlich nicht änderbar

07-03-2018

Das Nichtbestehen der Steuerberaterprüfung, trotz eigentlicher Rechtswidrigkeit des Bescheids, wurde bestätigt. Das Finanzgericht (FG) Münster hat entschieden, dass es zwar einen Verfahrensfehler darstellt, wenn die mündlichen Vorträge in der Steuerberaterprüfung unter gleichzeitiger Anwesenheit aller Prüflinge abgehalten werden. Eine Aufhebung des Bescheids über das Nichtbestehen der Steuerberaterprüfung kommt aber dennoch nicht mehr in Betracht, wenn dieser bestandskräftig ist.

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Zur Verfassungsmäßigkeit von Nachforderungszinsen

28-02-2018

Die Frage, ob ein Zinssatz von 0,5 Prozent für jeden Monat (6 Prozent pro Jahr), wie ihn das Finanzamt bei Steuernachforderungen zugrunde legt, in der heutigen Zeit noch angemessen ist, beschäftigt die Finanzgerichte immer wieder. Nunmehr liegt eine höchstrichterliche Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zu den Nachforderungszinsen vor.

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