Lohnsteuerliche Behandlung von Betriebsveranstaltungen

Lohnsteuerliche Behandlung von Betriebsveranstaltungen

Spätestens zum Jahresende werden von den Arbeitgebern Betriebsveranstaltungen in Form von Weihnachtsfeiern vorbereitet. Dabei stellen sich vielfache Fragen: Wieviel darf ein Arbeitgeber für solche Betriebsveranstaltungen aufwenden, welche Freibeträge müssen beachtet werden und welche Konsequenzen hat es, wenn eine Feier teurer ausfällt?

Unsere Dozentin Daniela Karbe-Geßler hat die Vorbereitungen der jährlichen Weihnachtsfeiern zum Anlass genommen, das Thema der Betriebsveranstaltung auch unter den Gesichtspunkten von tax compliance für Sie in einem Seminar zusammenzufassen. Nach einem Blick in die Historie der Behandlung von Betriebsveranstaltungen befasst Sie sich dann mit der (Neu)Regelung der lohnsteuerlichen Behandlung der Betriebsveranstaltung ab 1.1.2015. In dem Seminar wird daher der Begriff der Betriebsveranstaltung ausgeführt und hierbei auf das BMF-Schreiben vom 14.10.2015 eingegangen. Weiter erläutert unsere Dozentin die Besonderheiten des lohnsteuerlichen Freibetrags und welche Aufwendungen hierbei zu berücksichtigen sind. Hierbei wirft sie auch einen Blick auf die Reisekosten, Geschenke im Zusammenhang mit einer Betriebsveranstaltung und die Durchführung einer Tombola.

Sofern der Freibetrag überschritten ist bzw. die Anzahl der maximalen Betriebsveranstaltungen von zwei pro Jahr pro Arbeitnehmer, muss seitens des Arbeitsgebers eine Besteuerung stattfinden. Die Möglichkeit der Pauschalierung wird hier anhand vielfacher Beispiele erläutert und mit Ihnen "durchgerechnet". Ein Sonderfall der "Betriebsveranstaltung" ist die Veranstaltung in überwiegend eigenbetrieblichen Interesse bzw. die sogenannte gemischte Veranstaltung. Auch diese Einordnung und Abgrenzung ist Inhalt dieses Seminars. Die gesetzlichen Änderungen in Bezug auf  Betriebsveranstaltungen betreffen die Lohnsteuer, entfalten aber auch indirekte Auswirkungen auf die Umsatzsteuer. Dies gerade auch vor dem Hintergrund, dass bei der Umsatzsteuer die Freigrenze beibehalten wurde. Insofern entfällt bei Überschreiten der Freigrenze ein Vorsteuerabzug bzw. kann bereits im Vorfeld nicht geltend gemacht werden. Ausführungen zu diesem Thema runden das Seminar ab.

Insgesamt bespricht unsere Dozentin die einzelnen Punkte anhand einer Vielzahl von Praxisbeispielen, um die einzelnen Nuancen für Ihre tägliche Praxis greifbar zu machen. Das Seminar richtet sich ebenfalls an Ihre qualifizierten Mitarbeiter und ist daher auch auf der Mitarbeiter-Seite unserer Plattform zu finden. 

Stand: 10/2018

Erhalten Sie einen Einblick in den Inhalt des Seminars von unserer Dozentin Daniela Karbe-Geßler:

Lernziele

Nach diesem Seminar

  • haben Sie die Voraussetzungen einer Betriebsveranstaltung wiederholt
  • kennen Sie die Aufwendungen, die in den 110-€-Freibetrag mit einzuberechnen sind
  • kennen Sie die Besonderheiten der möglichen Veranstaltungen und deren lohnsteuerliche Behandlung
  • wissen Sie um die sozialversicherungsrechtlichen und umsatzsteuerlichen Besonderheiten einer Betriebsveranstaltung
Dozent
Daniela Karbe-Geßler
Daniela Karbe-Geßler ist engagierte Rechtsanwältin und Referatsleiterin im Bereich Arbeitnehmerbesteuerung beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag in Berlin. Sie war insgesamt sechs Jahre mit verschiedenen Tätigkeiten in der Steuer- und Finanzverwaltung, zuletzt im Einkommensteuerreferat der Senatsverwaltung für Finanzen Berlin (speziell für die Lohnsteuer), betraut. Zusätzlich ist sie als Dozentin vor allem in den Bereichen des Lohnsteuer- und Reisekostenrechts tätig.