Die Besteuerung des gemeinnützigen Vereins (Teil I)

Die Besteuerung des gemeinnützigen Vereins (Teil I)

Zusammenfassung

Die anerkannte Gemeinnützigkeit ist ein erheblicher Vorteil im ehrenamtlichen Bereich, da sich für Vereine besondere Regelungen bei der Besteuerung ergeben. Es können Einsparungen im Bereich der Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer erreicht und somit keine oder nur ermäßigte Steuerabgaben fällig werden. Diese Steuervergünstigung gilt aber nicht für jegliche Einkünfte des Vereins, sondern nur für die Einkünfte, die der Satzung nach zur steuerbegünstigten Gemeinnützigkeit, also zum Ehrenamt, zählen.

Dass Vereine für Gemeinnützigkeit stehen bedeutet, dass ihr Verhalten und ihre Ziele dem Allgemeinwohl dienen. Vor diesem Hintergrund sind Voraussetzungen für die Gemeinnützigkeit festgelegt; und es lassen sich Tätigkeitsbereich der Gemeinnützigkeit unterscheiden.

In ihrer Seminarreihe behandelt unsere Dozentin Frau Sandra Oechler ausführlich folgende Fragestellungen:

  • Wann liegt Gemeinnützigkeit vor?
  • Ab wann muss ein Verein Steuern zahlen?
  • Welche Steuerarten gibt es bei einem gemeinnützigen Verein?

Ergänzt werden die theoretischen Ausführungen von zahlreichen Praxisbeispielen, die die Relevanz und Aktualität oben geschilderter Fragestellungen untermauern.

Seien Sie gespannt auf die folgenden Ausführungen, es lohnt sich einen Überblick über die Thematik zu erhalten!

Erhalten Sie einen ersten Einblick in den Inhalt des Seminars von unserer Dozentin Sandra Oechler:

Lernziele

Nach Abschluss dieses Seminarteils

  • kennen Sie die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit
  • wissen Sie, was sich hinter den Begriffen Allgemeinheit, Ausschließlichkeit, Unmittelbarkeit und Selbstlosigkeit verbirgt
  • haben Sie einen Überblick über den Aufbau der Buchhaltung eines gemeinnützigen Vereins
  • können Sie die Begriffe Ideeller Bereich, Vermögensverwaltung, Zweckbetrieb und Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb sauber voneinander trennen
  • können Sie Geschäftsfälle entsprechend zuordnen
  • kennen Sie die wichtigsten gesetzlichen Möglichkeiten der Rücklagenbildung, d. h. der gemeinnützigkeitsrechtlich gebotenen zeitnahen Mittelverwendung und deren Durchbrechung durch Bildung von Rücklagen
Dozent
Sandra Oechler
Diplom-Kauffrau und Steuerberaterin Sandra Oechler führt im Großraum Frankfurt eine eigene Kanzlei mit Tätigkeitsschwerpunkten zu allen steuerlichen Fragen rund um Gemeinnützige Organisationen, Stiftungen, Non-Profit-Unternehmen und Ähnlichem. Zudem ist Frau Oechler als Dozentin für Vereins-/ Verbandsvertreter als auch für Steuerberaterkollegen tätig. Als Autorin bespricht sie relevante Urteile in einschlägigen Fachmagazinen. Außerdem engagiert sie sich ehrenamtlich im Rahmen eines Prüfungsausschusses für die Ausbildung der Steuerfachangestellten.